Spätes Naschobst: Früchte der Mini-Kiwi ernten

Frische Früchte im Herbst: Die Mini-Kiwi macht es möglich. Foto: Flickr/wlcutler (CC BY 2.0)

Berlin (dpa/tmn) – Im Herbst und Winter noch süße Früchtchen aus dem Garten naschen? Die Mini-Kiwi macht es möglich. Denn ein wenig Kälte macht der Pflanze gar nichts aus.

Die Mini-Kiwi (Actinidia arguta) ist eine mit der Kiwi verwandte Pflanze. Sie hat nur stachelbeergroße, haarlose Früchte und hat kein Problem mit leichten Minusgraden. Sie kann bei milder Witterung von Ende Oktober bis in den Dezember hinein geerntet werden.

Da die Mini-Kiwis in lockeren Trauben wachsen, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG), sie bei der Ernte gleich mit dem ganzen Zweig abzuschneiden. Sollten die Früchte bei der Ernte noch etwas hart sein, ist das kein Grund zur Sorge, die kleinen Kiwis reifen nach. Im Kühlschrank halten sie sich sogar mehr als zwei Wochen.

Beim Pflanzen der Mini-Kiwi muss der Hobbygärtner wie bei allen Kiwi-Sorten unbedingt darauf achten, auch eine männliche Sorte zu pflanzen, erklärt der BDG. Sonst können die Blüten nicht befruchtet werden. Mitunter werden zwar Pflanzen als selbstbefruchtend angeboten, dann wurden jedoch einfach eine männliche und eine weibliche Pflanze zusammengesetzt.

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