Sparen und im Warmen sitzen

Die gängige Innentemperatur, welche für ein angenehmes Wohnklima sorgt, liegt in der Regel zwischen 19 und 22 Grad. Um diese auch in kühlen Monaten des Jahres zu erreichen, bedarf es besonders in Altbauten entsprechenden Heizaufwands.

Auf Grund steigender Energiepreise schießen Kosten für unzureichend gedämmte Immobilien nach wie vor in die Höhe. Kalte Wände sorgen darüber hinaus nicht nur für eine sogenannte Kältestrahlung, sondern auch die Luftfeuchtigkeit schlägt sich nieder und begünstigt somit auch die Schimmelbildung.

Schutz gegen Feuchtigkeit

Eine gute Dämmung sorgt daher nicht nur für niedrige Heizkosten und schützt den eigenen Geldbeutel, sondern vermeidet ebenfalls Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmel. Beim Immobilienkauf gilt also: Besonders beim Kauf eines Altbaus sollten In

teressierte auf die Qualität der vorhandenen Dämmung achten.

„Mit der Hilfe eines unabhängigen Experten können bereits vor dem Kauf mögliche Schwachstellen aufgedeckt und Sanierungskosten eingeschätzt werden“, informiert Jens Gause, Geschäftsführer der Hausinspektor GmbH. „Bei unzureichender Dämmung wird die Wärme viel zu schnell nach außen transportiert und die Heizkosten steigen. Um nicht die Katze im Sack zu kaufen und auf hohen Heizkosten und Modernisierungsmaßnahmen sitzen zu bleiben, bedarf es der fachkundigen Beratung eines Profis.“

Gutachter hinzuziehen

Im Allgemeinen empfiehlt es sich, sich einen Überblick über die Heizkosten zu verschaffen. Besonders alte Immobilien werden mit erheblichen Preisabschlägen bewertet, erklärt der Experte. Der Hauptgrund für diese Berechnungen sind die energetischen Sanierungsarbeiten, die oft mit dem Hauserwerb verbunden sind. Diese werden oft erst sichtbar, wenn das Gebäude bereits gekauft ist. Um nach dem Hauskauf nicht auf immense Heizkosten und unüberschaubare Sanierungsmaßnahmen zu stoßen, sollte ein unabhängiger Gutachter im Vorfeld die Gesamtsituation beurteilen – dann steht einem sicheren Hauskauf nichts mehr im Wege. (nh)

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