Endlich läuft's wieder

So entkalken Sie die Spülmaschine richtig - bevor Schäden entstehen

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Egal, ob groß oder klein: Die Spülmaschine sollten Sie regelmäßig entkalken.

Die Spülmaschine stinkt und reinigt nicht mehr richtig? Dann sollten Sie sie entkalken, bevor Schäden entstehen. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen hier.

Wer eine Spülmaschine in seinem Haushalt hat, der muss sie auch gut hegen und pflegen - sonst gibt sie irgendwann den Geist auf. Kalkablagerungen können die Spülmaschine nämlich langfristig beschädigen. Deshalb raten Profis, den Geschirrspüler mindestens einmal im Jahr gründlich zu entkalken, um die Lebensdauer zu verlängern. 

Entkalken verlängert die Lebensdauer der Spülmaschine

Öfter schadet aber auch nicht - ganz im Gegenteil. Bei hartem Wasser, das mehr Kalk enthält, sollten Sie regelmäßig entkalken. Pilze und Keime, die sich dank der Kalkablagerungen in der Maschine vermehren, werden so ebenfalls beseitigt. So werden Sie ganz nebenbei auch noch den müffeligen Geruch aus der Spülmaschine los. Außerdem spart regelmäßiges Entkalken Stromkosten. 

Achten Sie auf jeden Fall auf Kalk an den Rändern der Spülmaschine und dem Klappenrahmen - zeigen sich hier Ablagerungen, heißt es auf jeden Fall: schnell entkalken.

Übrigens: Bei sehr hartem Wasser empfehlen Spülmaschinenhersteller stets Spezialsalz zu verwenden. Dieses hilft dem Geschirrspüler das Wasser zu enthärten und verhindert unschöne Kalk-Flecken auf den Gläsern.

Diese sieben Dinge gehören auf keinen Fall in die Spülmaschine

Spülmaschine entkalken: So geht's!

Um die Spülmaschine zu entkalken, bereiten Sie die Spülmaschine wie folgt vor:

1. Räumen Sie erst sämtliches Geschirr aus dem Geschirrspüler. Die Maschine muss auf jeden Fall leer sein.

2. Reinigen Sie die Spüleinsätze, Sprüharme und Gummidichtungen mit einem Schwamm und etwas Spülmittel. 

3. Denken Sie auch daran, Ablagerungen am Boden und an den Klappenrändern zu entfernen.

Dann kann's los gehen: Werfen Sie zunächst einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihrer Spülmaschine: Welche Entkalkungsmittel empfiehlt der Hersteller? Richten Sie sich in erster Linie an diese Vorgaben. 

Auch interessant: Warum Sie die Spülmaschine nach dem Urlaub reinigen sollten.

Geeignete Mittel, um den Geschirrspüler zu entkalken

Spezial-Entkalker für Spülmaschinen (Drogerie / Fachhandel) eigen sich natürlich hervorragend, um die Maschine gründlich zu reinigen. Folgen Sie einfach den Handlungsempfehlungen auf der Verpackung und starten Sie einen Spülgang bei mindestens 60°.

Wer es etwas natürlicher mag: Auch alte Hausmittel wie Zitronensäure und Essigessenz haben sich beim Entkalken stets bewährt. Kombiniert mit Natron oder Backpulver sollen sie gegen Kalk wahre Wunder wirken. Streuen Sie dafür einfach Natron oder Backpulver auf den Boden der Spülmaschine und geben Essigessenz bzw. Zitronensäure in das Spülmittelfach. Achtung: Verzichten Sie auf den Vorwaschgang - dieser spült Ihr Mittelchen auf dem Boden einfach weg. Dann starten Sie die Maschine bei mindestens 60°. Bleiben trotzdem hartnäckige Ablagerungen übrig, einfach mit etwas Essigessenz oder Zitronensäure und einem Schwamm abreiben.

Der Nachteil bei Essigessenz: Die Säure riecht sehr stark - deshalb danach lieber noch einen Leer-Waschgang starten.

Mehr dazu: Was Sie beim Einräumen der Spülmaschine immer falsch machen.

Von Andrea Stettner

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