Steinmarder auf Dachböden: Mit Mehl nach Schlupflöchern suchen

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Er ist so süß - aber im Haus ist der Marder eine Nervensäge. Er poltert und kratzt und zerstört die Dämmung des Daches. Foto: Carsten Rehder

Stuttgart (dpa/tmn) - Marder suchen sich vor dem Winter gerne eine Bleibe auf dem Dachboden. Um das zu verhindern, sollte man nach ihren Schlupflöchern suchen - zum Beispiel mit Hilfe von Mehl.

In der kalten Jahreszeit zieht mitunter ein Steinmarder auf dem Dachboden ein. Wer das nicht möchte, sollte dem Marder den Zugang zum Haus erschweren, rät die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland. Zum einen sollten Bewohner mögliche Aufstiegsmöglichkeiten unter die Lupe nehmen, da Marder gute Kletterer sind: Fassadenbegrünungen, Pflanzengitter oder Bäume nutzen die Tiere als Leiter. Entweder entfernen Bewohner den Klettersteig, oder blockieren ihn mit Metallschellen oder Platten, die dem Marder keinen Halt bieten.

Zum anderen sollte nach möglichen Schlupflöchern auf dem Dachboden gesucht werden: Marder passen schon durch ein Loch von zehn Zentimetern Durchmesser. Wenn das Tier bereits eingezogen ist, können Bewohner Mehl auf dem Dachboden verteilen, um den Einstieg des Eindringlings zu finden: Die Fußspuren im Mehl verraten ihn. Bevor das Loch verstopft wird, sollte aber sicher gestellt werden, dass der Marder - und womöglich sein Jungtier - gerade nicht auf dem Dachboden sind. Von den scheuen Tieren geht keine Gefahr für den Menschen aus.

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