Nasse Füße erwünscht

Sumpfbeet anlegen: So erschaffen Sie sich ihr eigene ökologisch wertvolle Wasserstelle

Zu sehen sind die weiß-gelblichen und länglichen Blütenköpfe einer orientalischen Schwertlilie (Symbolbild).
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Eine Schwerlilie macht sich gut im Sumpfbeet (Symbolbild).

Wer sich einen Garten als ökologisch wertvollen Ort für Pflanzen, Mensch und Tiere wünscht, der sollte über ein Sumpfbeet nachdenken. Denn eine Wasserquelle im Garten ist für viele Lebewesen unerlässlich.

Bernstadt – Bei einem Sumpfbeet müssen Gartenfreunde keinesfalls die Sorge haben, dass bald ihr ganzer Garten mit sämtlichen Rasenflächen unter Wasser steht. Denn Gärtnerinnen und Gärtner können das Beet gezielt anlegen, sodass nur ein bestimmter Teil des Gartens zur Wasserlandschaft wird. Ein Sumpfbeet lässt sich sogar als Ergänzung zu einem Teich gestalten, als Klärbeet oder als Auffangbecken für herabfließendes Regenwasser* , wie 24garten.de* berichtet.

Als Erstes tragen Gärtnerinnen und Gärtner die obere Humusschicht etwa 30 Zentimeter tief ab. Den darunterliegende Unterboden heben sie ebenfalls aus und legen ihn als Beetfüllung zurück. Die entstehende Mulde sollte etwa 50 Zentimeter tief sein und zum Rand hin flach auslaufen. Dabei müssen sie darauf achten, dass die entstehenden Ränder des Beetes gleich hoch sind. Nun kommt ein Teichvlies hinein, das Gartenfreunde in die Erde eingraben. Dann füllen sie das Beet und gestalten es auch mit Steinen. Besonders gut wachsen dort Pflanzen wie Moorabbiss oder Schwertlilie. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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