Gartenwochen

Tipps aus dem Schrebergarten

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Passionierter Kleingärtner: Ab sofort begleiten wir Florian Smolka bei seiner wöchentlichen Gartenarbeit. Bei unserem ersten Besuch hatte er gerade seine Obstbäume zurückgeschnitten.

Es ist wieder soweit: Die HNA-Gartenwochen gehen in die nächste Runde. Bislang hat an dieser Stelle stets eine Hobbygärtnerin aus dem Team der HNA-Sonderthemenredaktion ihren grünen Daumen bewiesen.

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In diesem Jahr schauen wir zwölf Wochen lang – bis zum 27. Juni – einem echten Garten-Profi über die Schulter: dem Kleingärtner Florian Smolka vom Kleingartenverein Dönche.

Der 49-jährige Gartenfreund verbringt fast jede freie Minute in seiner 420 Quadratmeter großen Parzelle und wird uns regelmäßig Tipps und Tricks rund um Garten, Beet und Terrasse verraten. Bei einem ersten Rundgang über das idyllisch zwischen den Naturschutzgebieten Baunsberg und Dönche gelegene Vereinsgelände im Stadtteil Brasselsberg fällt gleich auf, dass die Natur in diesem Jahr schon beachtlich weit ist.

Frühling ist schon lange da

Während im Vorjahr zu dieser Zeit überall noch Schnee die Schrebergärten bedeckte, ist die Zeit für Krokusse, Narzissen und Tulpen jetzt fast schon wieder abgelaufen. „Bei uns geht es allerdings ohnehin immer etwas schneller, weil wir an einem Südhang liegen“, sagt der passionierte Kleingärtner aus Wehlheiden.

Wie in den meisten der 211 Schrebergärten auf der fast 100 000 Quadratmeter großen Anlage herrscht auch bei Florian Smolka Anfang April schon reges Treiben. „Die Gartensaison hat längst begonnen“, sagt er. Und das riecht man auch: In seiner Parzelle duften Zitronenmelisse, Thymian und Pfefferminze bereits um die Wette. „Das liegt auch daran, dass wir während des milden Winters von Frostschäden weitestgehend verschont worden sind“, sagt der Kleingärtner, der sich noch gut daran erinnern kann, dass beispielsweise seine Rosen und Pfefferminzpflanzen den Winter im Vorjahr nicht überlebt hatten.

Obstbäume zurückschneiden

So konnte er sich in den vergangenen Wochen entspannt der Renovierung seiner Gartenhütte und dem obligatorischen Zurückschneiden der Obstbäume widmen. „Baumschnitt ist wichtig, damit Neues nachwachsen kann“, sagt er. Grundsätzlich gilt beim Zurückschneiden von Obstbäumen: Wassertriebe sollten in jedem Fall geschnitten werden, damit der Baum mehr Fruchtholz entwickeln kann. Wichtig sei auch, tote Äste und ausgetrocknetes Obst vom Vorjahr, sogenannte Mumien, aus den Bäumen zu entfernen, sagt Florian Smolka: „Mumien sind Infektions- und Krankheitsüberträger Nummer eins“. E Und so geht’s weiter: In der kommenden Woche pflanzt Florian Smolka das erste Gemüse in seiner Kleingartenparzelle an. Wir werden ihm dann natürlich wieder über die Schulter schauen.

Von Sebastian Schaffner

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