Auch Gute müssen nicht viel kosten

Billigheimer oder Luxus-Bräuner? Toaster im Test

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Toaster gibt es viele – welche sind empfehlenswert?

Günstige Toaster gibt es schon für 10 Euro, aber man kann auch 300 Euro für einen Toaster ausgeben. Ob sich das lohnt und welche Geräte empfehlenswert sind, verrät ein Test. 

Der Markt für Toaster ist schier unüberschaubar. Neben Markenherstellern tummeln sich hier auch viele No-Name-Hersteller mit Produkten zweifelhafter Qualität. Auch die Preisspanne ist riesig, vom Basic-Modell bis hin zur Luxus-Maschine, vom normalen Zweifach-Toaster über Langschlitz- und Doppelschlitz- bis zum Vierfach-Toaster ist alles dabei. Da hat man wirklich die Qual der Wahl. 

Das Test-Portal AllesBeste hat 16 verschiedene Modelle mit Preisen von 10 bis 130 Euro unter die Lupe genommen. Gut toasten tun sie alle. Das heißt aber nicht, dass jeder Toaster empfehlenswert ist. Unterschiede gibt es vor allem bei der Verarbeitungsqualität, aber auch bei Bedienung und Röstqualität. Nicht alle rösten gleichmäßig und mancher braucht für das selbe Ergebnis deutlich länger als ein anderer. 

Testsieger von Krups 

Am besten schnitt im Praxistest ein Zwei-Scheiben-Toaster von Krups ab, der auch im letzten Test von Stiftung Warentest Testsieger war. Der Krups KH442 fiel im Test mit der besten Verarbeitungsqualität auf. Er kommt im, edlen, gebürsteten Edelstahl-Look daher, beherrscht Funktionen wie Aufwärmen und Auftauen und hat einen integrierten Brötchenaufsatz.  

Gefallen hat den Testern außerdem, dass man sich bei ihm nicht die Finger verbrennt – zum einen, weil das Gehäuse auch nach mehrmaligem Toasten nicht wirklich heiß wird, und zum anderen, weil mit Hilfe des Auswurf-Hebels die Toastscheiben stolze vier Zentimeter über den Rand hinausragen – so kriegt man die Scheiben gut zu fassen. Da nimmt man auch die etwas längere Röstdauer in Kauf. Knapp 50 Euro werden für den Testsieger von Krups fällig. 

Schneller und günstiger ist der Tefal Express, der bis auf seinen externen Brötchenaufsatz die gleichen Funktionen hat. Doch die Verarbeitung mit einem signifikanten Anteil an Kunststoff ist nicht ganz so hochwertig wie beim Krups und das Gehäuse wird nach mehrmaligem Toasten recht heiß. 

Das beste günstige Gerät im Test war der Philips 2595/00. Nur rund 20 Euro muss man für den Toaster von Philips ausgeben. Auf Edelstahl, einen Brötchenaufsatz und Aufwärmfunktion muss man dafür verzichten.

Auch Empfehlungen für Langschlitz-Toaster und Vierfach-Toaster für die Familie hat die Testredaktion gefunden. Den ausführlichen Testbreicht mit allen Testergebnissen finden Sie bei AllesBeste.

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