Tomaten aussäen - Sorten selber ziehen

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Tomaten benötigen für ihre Früchte viel Licht und Sonne. Daher sollten sie schon ab Ende März vorgezogen werden. Foto: Thomas Wagner

Tomaten aus dem eigenen Garten haben oft ein einzigartiges Aroma. Das liegt nicht immer allein an der längeren Reifezeit. Wer die Pflanzen selbst zieht, hat auch bei der Sorte eine bessere Auswahl.

Berlin (dpa/tmn) - Mehr als 3000 Sorten der Tomate (Solanum lycopersicum) soll es weltweit geben. Wer die Vielfalt der leckeren Früchte entdecken möchte, dem empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) besondere Sorten selbst zu ziehen.

Die Auswahl an Saatgut ist sehr viel größer als die Auswahl an vorgezogenen Pflanzen. Alle Tomaten benötigen viel Licht und Sonne, daher ist jetzt die perfekte Zeit zu starten.

Die Samen kommen in flache Pflanzschalen, gefüllt mit Anzuchterde. Diese kann man auch selbst machen, etwa aus gefalteten oder zu Rollen gedrehten Zeitungen. Darüber zieht der Hobbygärtner am besten eine durchsichtige Kunststoffhaube oder Folie - so entsteht eine Gewächshausatmosphäre. Sobald die Sämlinge etwa fünf Zentimeter groß sind, werden sie in Einzeltöpfe gesetzt. Stehen sie hell und bei mindestens 20 Grad, entwickeln sich die Pflanzen am besten.

Nach den Eisheiligen Mitte Mai dürfen die Pflanzen ins Freie umziehen. Im Sommer ist es dann Zeit, die ganze geschmackliche Vielfalt der besonderen Tomatensorten zu genießen - von fruchtig-süß bis säuerlich-frisch.

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