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Totholzhaufen im Garten – so legen Sie den artenreichen Lebensraum an

Tote Bäume im Schrammsteingebiet.
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Ob im Wald oder im Garten: ein Totholzhaufen bietet artenreichen Lebensraum und Nährboden für viele Tiere. Wir erklären, wie Sie sich einen Totholzhaufen im Garten anlegen.

Nicht nur Tiere, sondern auch Pilze fühlen sich in einem Totholzhaufen sehr wohl. Wie Sie den artenreichen Lebensraum auch in Ihren Garten bringen, lesen Sie hier.

Ähnlich wie ein Reisighaufen, bietet auch der Totholzhaufen einen idealen und vor allem artenreichen Lebensraum. Während die meisten Hobbygärtner ihr Schnittgut im Frühjahr verbrennen, bauen sich andere einen Totholzhaufen. Ob Groß oder Klein, in einem Totholzhaufen siedeln sich viele Tiere an. Aber auch Pilze finden hier einen geeigneten Nährboden. Doch welche Materialien werden benötigt und wie legt man sich einen Totholzhaufen effizient an? Wir haben die Antworten.

Totholzhaufen im Garten anlegen – benötigte Materialien

Für den Totholzhaufen werden folgende Hölzer gebraucht:

  • Äste
  • Zweige
  • Wurzelstücke
  • ggf. Füllmaterial wie z.B. trockenes Laub oder trockenes Moos

Aber auch Werkzeuge werden benötigt:

  • Handschuhe
  • Sicherheitsschuhe (ratsam)
  • Je nach Bedarf: Pickel, Spaten, Schaufel und Schubkarre

Letzte Werkzeuge werden nur dann benötigt, wenn auch eine Grube gegraben werden soll. Die Schubkarre ist auch nicht zwingend notwendig, außer die Abstände, zwischen dem Holz und dem Standort für den Totholzhaufen ist zu groß.

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Totholzhaufen im Garten anlegen – Standortwahl

Wer seinen Totholzhaufen ohne Grube anlegen möchte, kann dafür je nach Große bis zu zwei Stunden einplanen. Andernfalls kann es selbstverständlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Bevor es an die Arbeit geht, sollte natürlich erst der ideale Standort ausgesucht werden. Dabei sollten Sie beachten, dass dieser nicht in einer Senke oder Mulde liegt. Das ist damit zu erklären, dass sich dort Wasser sammeln kann, was für die Tiere gefährlich werden könnte. Zudem sollten Sie sich vorab Gedanken machen, welche Tiere Sie dort beherbergen möchten. Dementsprechend wird nämlich der passende Standort ausgewählt. Entscheidender als der Schatten- oder Sonnenplatz ist aber das Mikroklima. Eidechsen und Schlan­gen beispielsweise mögen gerne feucht und schattig leben. Andere Tiere bevorzugen dafür die Sonne.

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Totholzhaufen im Garten: Diese Tiere profitieren davon

Je nachdem, wie Ihr Totholzhaufen angelegt ist, können sich diese Tiere dort heimisch fühlen:

Totholzhaufen im Garten anlegen – so gehen Sie vor

Sofern Sie in Ihrem Garten die Möglichkeit haben, können Sie einen Totholzhaufen mit Grube anlegen. Dafür ist aber wichtig zu wissen, dass die Grube nach dem Ausheben mit hartem Holz sowie groben Ästen auszufüllen. Auch Laub und Moos können als Füllmenge gewählt werden. Aber selbst ohne Grube lässt sich ein artenreicher Lebensraum anlegen. Die gewählten Äste und Wurzelstücke werden dafür so übereinander gestapelt, dass sie stabil sind. Immerhin soll der Haufen nicht gleich zusammenfallen. Nach und nach werden neue Bewohner in den Totholzhaufen einziehen und dort ein neues Zuhause finden. (swa)

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