Hausreportage

Der Traum von der Weite

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Architektonischer Hingucker: Das von der Firma Sander Haus aus Hofgeismar erbaute Haus in Holzständerbauweise zieht mit dem langgezogenen Vordach und der daran angeschlossenen Garage alle Blicke auf sich.

Der Herr im neuen Hause ist Ursprungs-Stöckheimer und hat auch seine Ehefrau für das ruhige Wohnen in dem Dorf bei Northeim begeistern können. Direkt gegenüber von ihrem neuen Traumhaus besitzen die Bauherren noch immer das Haus, in dem sie lange Jahre lebten und ihre Kinder groß gezogen haben.

Warum dann der aufregende Schritt zum erneuten Hausbau? Die Hausherrin erzählt das so: „Das Gute lag so nah. Ein Nachbargrundstück stand zum Verkauf und da hatten wir die Idee, es zu kaufen. Das alte, sanierungsbedürftige Häuschen darauf, ließen wir aus wirtschaftlichen Gründen abreißen. Der freie Blick vom Grundstück aus bis hoch zum Wald ist ein Traum und wenn die Kinder erst ausgezogen sind, wäre unser altes Haus viel zu groß für uns. Diese Überlegung hatten wir stets im Kopf.“

Der Traum von der Weite

Eine kleine Weile stand das neue Grundstück dann noch leer, doch längst hatte das Unternehmerehepaar ziemlich konkrete Hausbaupläne im Kopf. „Mein Mann und ich haben auf unsere Erfahrung aus der Tischlerei beruhend das Haus komplett selbst entworfen. Wir wussten ziemlich genau, was uns fehlte oder was wir im Vergleich zum vorherigen Haus anders machen wollten“, erzählt die Bauherrin.

Detailgetreu und qualitativ hochwertig

Mit den Plänen in der Hand stellte man sich der Frage, welches Bauunternehmen für die detailgetreueste, qualitative und dennoch kostengünstige Umsetzung in Frage kommen könnte. Durch die Erfahrung mit Sander Haus beim Neubau der Tischlerwerkstatt vor einigen Jahren, kam auch dieses Mal der Name Sander schnell ins Gespräch. „Wir haben Herrn Sander kontaktiert, ihm unsere Pläne gezeigt und über die gewünschte Winkelbauweise der Terrasse gesprochen, die nicht direkt einsehbar sein sollte. Das Sander-Team konnte unsere Vorschläge fast unverändert übernehmen.

Wohngesundes Klima

Uns war ziemlich schnell klar, dass wir nicht weiter nach anderen Bauträgern suchen würden. Sander Haus hat unsere Wünsche schon einmal zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt und so sollte es auch dieses Mal sein“, berichtet der Bauherr. Weitere Punkte seien die schnell vonstattengehende Fertigbauweise des Unternehmens sowie die Holzrahmenbauweise und die einzigartige Klimawand für wohngesundes Raumklima gewesen.

Wenn man in das fertiggestellte Traumhaus kommt, fällt die offene Bauweise auf, die schon beim Betreten Ebenerdigkeit offenbart. „Es war uns wichtig, uns für später eine barrierefreie Nutzung unseres Hauses zu ermöglichen“ schmunzelt die Traumhausbesitzerin und fügt an: „Denn in diesem wunderschönen Haus möchten wir wohnen bleiben.“

Offene Gestaltung

Der Weg in das große Wohnzimmer präsentiert zwei Auffälligkeiten: Man entdeckt dort die Gestaltung mit bodentiefen Fenstern und doppelten Terrassentüren, hinter denen sich sogleich der atemberaubende Blick in die Natur offenbart, und den groß angelegten Durchgang in die Küche. „Ich wollte eine größere Küche haben und zugleich eine offene Bauweise zwischen den Räumen. Die breite Glasschiebetür ist die perfekte Lösung. Unsere Küche ist für uns Hauptwohnraum, und so können wir die Räume jederzeit optisch miteinander verbinden oder trennen“, sagt die Hausherrin.

Der ebenerdige Durchgang von Küche oder Wohnzimmer auf die Terrasse und zum Pool verlagert das Wohngefühl direkt bis nach draußen. „Es ist unvorstellbar schön, seine gemütlichen Mahlzeiten bei mildem Klima spontan dorthin zu verlegen“ weiß die Hausherrin bereits zu berichten.

Gut durchdacht

Auch zu den Fenstern verrät das Ehepaar eine Besonderheit, denn diese wurden von ihrem Tischlereibetrieb aus Meranti-Holz gefertigt. Neben den Fenstern hat sich das tatkräftige Ehepaar auch um die Verlegung der Bodenbeläge selbst gekümmert. Weiterer Stolz ist der große Ofen, der raumluftunabhängig funktioniert, eine Wassertasche besitzt und praktischerweise gleich mit Restholz aus der Tischlerei befeuert werden kann.

Von Swenja Luttermann

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