Ein Traumhaus für die ganze Familie

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Lädt zum Entspannen ein: Das Wohnzimmer mit der riesigen Couch und der warmen, lilafarbenen Wand strahlt Gemütlichkeit aus.

Im Sommer diesen Jahres zog Familie Bitter aus Breuna in ihren Neubau – Das großzügige Haus bietet viel Platz zum Arbeiten, Spielen und gemütlichen Beisammensein.

Ein Traumhaus für die ganze Familie

Großzügigi: Das Haus steht - dahinter warten noch knapp 3000 Quadratmeter Grundstück auf die gärtnerische Umgestaltung.

„Uns fehlte unser Schiebezimmer“, sagt Matthias Bitter aus Breuna. So hieß bei den Bitters das Familienbüro. Das wurde gern als Stauraum für die Zwischenlagerung von Paketen oder für kurzzeitig zu verschiebende Dinge genutzt – bevor es im Jahr 2009 zweites Kinderzimmer wurde. Die Eheleute prüften verschiedene Lösungen, auch ihren finanziellen Spielraum und entschieden sich für den Hausbau. Nun fragt die dreijährige Janna Besucher der Familie gleich an der Tür: „Hast Du auch einen Krabbelboden?“

Ein Krabbelboden zum Spielen

Wer nicht weiß, was das ist, wird von der quirligen Jüngsten in Null-komma-nix über das geräumige Treppenhaus bis ins Dachgeschoß gelotst. Dort haben die Eltern in den Zimmern von Janna und ihrem fünfjährigen Bruder Lennard noch eine Zwischenebene unters Dach gezogen.

„Man baut doch, um Platz zu haben“, sagt der 42-jährige Familienvater. So befindet sich gleich im Erdgeschoss das neue „Schiebezimmer“, wieder auch Büro für ihn und Ehefrau Daniela. Die Zahnarzthelferin und der Elektrotechniker haben sich in ihrem vollunterkellerten Fertighaus viel Raum zum Leben geschaffen.

„Wir entschieden uns nach intensiver Suche für ein Rensch-Haus, denn das Unternehmen reagierte sehr kundenfreundlich auf unsere Wünsche“, berichtet die 36-jährige Hausherrin. So wurden ganze Wände weggelassen, an anderer Stelle bis dahin geschlossene Hohlräume für Regalnischen und weitere Stauräume genutzt.

Am 1. November 2010 wurde das Haus rohbaufertig geliefert, nach acht Monaten Ausbauarbeit zog die Familie im Juni 2011 in ihr neues Haus. Dahinter warten noch knapp 3000 Quadratmeter Grundstück auf die gärtnerische Umgestaltung.

250 Quadratmeter Wohnfläche stehen der vierköpfigen Familie nun zur Verfügung, plus großer Reserve im Keller. Dort benötigt die Heizungsanlage minimalen Platz, denn das Gebäude wird durch eine Nahwärmeanlage mitversorgt.

Geölte Holzoberflächen

Erschlossen wird der Wohntraum von Familie Bitter durch ein offenes Treppenhaus, das von der Treppe – echte Handwerksarbeit aus Kernbuche – dominiert wird. „Dadurch wird das Ganze viel lebendiger“, schwärmt Daniela Bitter. Mit dem geölten Oberflächen-Finish hätten sich die Tischler zwar anfangs schwergetan, „aber alle unsere Holzmöbel sind ebenfalls geölt, darauf haben wir von Anfang an großen Wert gelegt“, sagt die Hausherrin.

Im Erdgeschoss bilden offene Küche, Essbereich und Wohnzimmer über Eiche-Dielung eine Einheit, nur optisch getrennt durch frische Farben: Helles Oliv akzentuiert den Küchenraum, warmes Lila und aktuelle Beerentöne erwärmen das Auge im gemütlichen Wohnzimmer.

Durch bodentiefe Fenster auf der Südseite erhellt viel Licht den großen Raum. Weiße Wandteilflächen und Kassettentüren setzen im ganzen Haus Kontraste. „Die Türen haben wir im Internet be

stellt“, erzählt Matthias Bitter. Seine Frau ergänzt: „Wir achten auf Qualität, aber wenn wir Gleichwertiges günstiger bekommen können, nutzen wir natürlich diese Chance.“

Helles Oliv und warme Beerentöne

Lila, Aubergine und Beerenfarben prägen die Gestaltung im ganzen Haus – teilweise in großformatigen floralen Ornamenten. Ausnahmen: Bäder und Kinderzimmer. In Ersteren setzt das schon bekannte helle Oliv frische Akzente. Jannas Zimmer strahlt in allen Pink- und Rosé-Tönen und Lennard hat sich knallig bunte Farben ausgesucht. Für die Innenraumgestaltung im Haus ist Daniela Bitter zuständig, ihr Ehemann revanchiert sich als Elektriker mit vielen Extras aus seinem Metier. So sorgen lediglich neun LEDs im gesamten Treppenhaus für eine ausreichende Durchgangsbeleuchtung. „Die verbrauchen zusammen nur ein Watt“, sagt der Techniker, der im ganzen Haus Lichtakzente setzte und mit etlichen technischen Sonderlösungen für den besonderen Komfort sorgte.

Von Constanze Junker

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