Neues "Feature"?

Über diese DHL-Nachrichten wundert sich das Netz

Im Netz gibt es mal wieder viel zu lachen: Grund sind DHL-Nachrichten, die bei den Empfängern für Stirnrunzeln sorgen.

Es ist Juni und kurz nach Pfingsten: Das heißt viele Deutsche kehren aus dem sonnigen Urlaub zurück und wundern sich, wo ihre Online-Bestellungen, die sie ein paar Tage vor der Abreise getätigt haben, geblieben sind.

Bei Abwesenheit des Empfängers überlassen viele Zusteller die Post dem Nachbarn - so auch die DHL. Doch neuerdings scheint der Paketversand-Dienst eine neue Strategie zu verfolgen.

DHL-Nachricht: Heute sind Sie Ihr eigener Nachbar

Eine Dame names Claudia Schmidt wunderte sich beispielsweise über folgende E-Mail des Versanddienstes: "Guten Tag, Ihr Paket ist angekommen.", heißt es da. "Wir haben es Ihrem Nachbarn Schmidt übergeben."

Von einem gleichnamigen Nachbar wusste die Angesprochene nichts und schrieb schmunzelnd auf Twitter: "Bei DHL bin ich heute mein eigener Nachbar, mal schauen, wann ich mein Paket bei mir abholen kann."

Tatsächlich handelt es sich nicht um einen Einzelfall: Ein weiterer Tweet macht sich über die Schusseligkeit des Zusteller lustig: "Ist das ein neues Feature, dass man Pakete für sich selbst abholen kann?"

Zusteller-Fehler? So reagiert die DHL

In seinem Post verlinkte er den Paketversand-Dienst, sodass er prompt eine Antwort auf seine Anfrage bekam - und die DHL scheint es mit Humor zu nehmen: "Damit wollten wir Sie auf unsere Twitterseite locken. Ist gelungen."

Die DHL hat sich schon des Öfteren als besonders einfallsreich erwiesen - zum Beispiel mit einer speziellen Art der Paketzustellung.

Von Franziska Kaindl

Neue Zustell-Formen: So landen Pakete beim Empfänger

Pakete bequem empfangen: Über die Packstation können DHL-Kunden rund um die Uhr Sendungen abholen, aber auch frankierte Sendungen verschicken. Foto: Deutsche Post DHL Group
Pakete bequem empfangen: Über die Packstation können DHL-Kunden rund um die Uhr Sendungen abholen, aber auch frankierte Sendungen verschicken. © Deutsche Post DHL Group
Damit der Paketbote - hier von Hermes - nicht vor verschlossener Tür steht, können Kunden bei ihrer Online-Bestellung in der Regel einen Wunschtermin oder eine Wunschadresse angeben. Foto: Hermes Europe GmbH
Damit der Paketbote - hier von Hermes - nicht vor verschlossener Tür steht, können Kunden bei ihrer Online-Bestellung in der Regel einen Wunschtermin oder eine Wunschadresse angeben. © Hermes Europe GmbH
Damit die Sendung schnell beim Empfänger ankommt: Im Depot ordnen die Sortieranlagen die Pakete automatisch dem richtigen Zustellungsort zu - wie hier beim Paketdienstleister GLS. Foto: GLS
Damit die Sendung schnell beim Empfänger ankommt: Im Depot ordnen die Sortieranlagen die Pakete automatisch dem richtigen Zustellungsort zu - wie hier beim Paketdienstleister GLS. © GLS
Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. Foto: DPD
Über das Smartphone einen Wunschtermin für die Paket-Zustellung eingeben. Dies ist bei dem Paketdienstleister DPD, aber auch bei anderen Anbietern möglich. Dafür müssen sich Kunden in der Regel vorher online auf der Seite des Anbieters registrieren. © DPD
Direkt neben der Haustür ein Kasten für Pakete und größere Sendungen: Noch in diesem Jahr soll das sogenannte Parcellock System auf den Markt kommen - der Anbieter GLS, sowie die Konkurrenten Hermes und DPD haben sich dafür zusammengeschlossen. Empfänger können die Kästen über einen versendeten TAN-Code öffnen. Foto: ParcelLock/Adam Drobiec
Direkt neben der Haustür ein Kasten für Pakete und größere Sendungen: Noch in diesem Jahr soll das sogenannte Parcellock System auf den Markt kommen - der Anbieter GLS, sowie die Konkurrenten Hermes und DPD haben sich dafür zusammengeschlossen. Empfänger können die Kästen über einen versendeten TAN-Code öffnen. © Adam Drobiec

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