Mieter-Ratgeber

Umfrage: Nur jeder dritte Mieter kennt die eigenen Rechte

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Widerspruch gegen eine Mieterhöhung ist grundsätzlich erlaubt. Ob dieser Erfolg hat, ist eine andere Frage.

Jedem Mieter steht ein eigener Briefkasten zu. Ein Mieter muss sich nicht mit Waschmaschine im Keller begnügen. Oder: Einer Mieterhöhung können Mieter grundsätzlich widersprechen. Wussten Sie das?

Einer Mieterhöhung können Mieter grundsätzlich widersprechen - allerdings wissen das viele offenbar nicht. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Anwaltauskunft ist knapp jeder vierte Mieter (23 Prozent) nicht mit der Rechtslage vertraut.

Und nur jeder Dritte (33 Prozent) weiß genau, welche Rechte er als Mieter bei einer Mieterhöhung hat. Fast die Hälfte (43 Prozent) kennt sich immerhin ungefähr aus.

Viele haben allerdings auch noch keine Erfahrung mit Mietererhöhungen gemacht: Die Mehrheit (58 Prozent) gab an, dass ihre Miete bisher noch nie erhöht wurde. Bei jedem Fünften (20 Prozent) wurde die Miete bereits einmal angehoben, bei ebenso vielen bereits mehrmals.

Häufige Gründe für Mieterhöhungen waren Anpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete (45 Prozent), gestiegene Betriebskosten (30 Prozent) und Modernisierungsmaßnahmen (22 Prozent). Dass in ihrem Mietvertrag eine Staffel- oder Indexmiete festgelegt ist, gaben 10 Prozent derjenigen an, deren Miete schon einmal oder mehrmals erhöht wurde. Im Auftrag der Deutschen Anwaltauskunft hat Forsa vom 6. bis 14. Januar bundesweit 1000 Mieter befragt.

dpa/tmn

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