Unserer Umwelt zuliebe

Am vergangenen Wochenende standen im Kasseler Einkaufszentrum dez alle Zeichen auf Grün. Regionale Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien und aus dem Bauwesen präsentierten sich und informierten die zahlreichen Besucher über den Einsatz von regenerativen Energien im Eigenheim.

Ob Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepumpe, Kraft-Wärme-Kopplung, Holzpellets oder Windenergie – alle Interessierten fanden im dez Antworten auf ihre Fragen bezüglich des breiten Spektrums der umweltfreundlichen Heiz- und Stromalternativen.

Besucher kamen gezielt

„Viele der Besucher haben die Vorankündigung in der HNA gesehen und kamen gezielt zu uns an den Stand. Schon am ersten Tag haben wir 25 Besucher gleichzeitig beraten“, äußert sich Florian Methe von Paradigma über den Erfolg der Messe und lächelt. Auch Günter Lormes von der Dümer-Gruppe konnte bereits am Donnerstag mit einigen Besuchern feste Beratungstermine für den Folgetag ausmachen.

Nicht nur wegen der immer weiter steigenden Energiepreise, auch wegen dem wachsenden Umweltbewusstsein stieß die Energie- und Baumesse bei den Besuchern auf reges Interesse. Die Aussichten auf geringere Energiekosten und umweltfreundliches Heizen bewog viele dazu, an den Ständen in der Ladenstraße Halt zu machen und sich unverbindlich zu informieren.

Tolle Atmosphäre

„Das ist eine tolle Atmosphäre . Ich bin immer wieder aufs Neue positiv überrascht, wie viele ernste und intensive Gespräche ich mit den Besuchern führen kann. Deshalb nehme ich an der Energie- und Baumesse regelmäßig teil –und das mit Leidenschaft“, sagt Jürgen Reuter von Schwörer Haus.

Markus Bick von der Kirchner Solar Group pflichtete dem bei und lobte die ungezwungene Atmosphäre: „Ich bin von der Messe sehr angetan. Schon im letzten Jahr haben wir hier gute Kontakte für das Folgegeschäft geknüpft. Das Publikum entspricht genau unserer Zielgruppe.“

Und auch ein wenig Action gab es im dez. Denn wer hätte gedacht, dass man so leicht über ein Fenster in ein Haus einbrechen kann? Die Besucher jedenfalls waren mehr als überrascht, als Florian Schmidt und Andreas Abrill von Eimsig in sekundenschnelle ihr Musterfenster aufbrachen. „Die Menschen haben gar keine Vorstellung davon, wie schnell man über ein Fenster ins Haus kommt“, sagt Florian Schmidt. Das man sich mit einem Fenster mit Köpfchen davor schützen kann und sogar noch Energie spart, stieß bei einigen der Besucher auf großes Interesse. Eine rundum gelungene Veranstaltung also – für die Aussteller, wie auch für die Besucher. (ebi)

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