Vertikulieren und düngen verhilft zu neuem Wachstum

Frische Luft für den Rasen

Zeit für die Rasenpflege: Nach dem Winter benötigt der Rasen eine Wellness-Behandlung, die mit dem Vertikulieren beginnt.
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Zeit für die Rasenpflege: Nach dem Winter benötigt der Rasen eine Wellness-Behandlung, die mit dem Vertikulieren beginnt.

Dicht, grün und möglichst frei von Moos, so stellen sich Gartenbesitzer ihren Rasen vor. Die Realität sieht allerdings häufig anders aus, vor allem nach dem langen feucht-kalten Winter.

Dicht, grün und möglichst frei von Moos, so stellen sich Gartenbesitzer ihren Rasen vor. Die Realität sieht allerdings häufig anders aus, vor allem nach dem langen feucht-kalten Winter. Kahle Stellen, braune Verfärbungen oder ein ausgedehntes Mooswachstum trüben das Erscheinungsbild erheblich. Gerade zum Start in die neue Freiluftsaison benötigt der Rasen daher eine ausgiebige Wellnessbehandlung, von der richtig dosierten Versorgung mit Nährstoffen bis hin zum Vertikutieren.

Tipps für richtiges Vertikulieren

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Zunächst sollten die Gräser Gelegenheit bekommen, aus dem Winterschlaf zu erwachen. Viele Gartenbesitzer greifen zu früh zum Vertikutierer und können damit dem Grün schaden. Erst einmal sollten die Halme neues Wachstum entwickeln, unterstützt am besten noch durch die erste Frühjahrsdüngung. Bei allmählich steigenden Temperaturen und wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, kann auch der Vertikutierer zum Einsatz kommen.

Direkt vor dem Vertikutieren sollte der Rasen zunächst noch einmal auf niedrigster Stufe gemäht werden. Durch das darauf folgende Vertikutieren werden Filz und Co. beseitigt, das Grün kann buchstäblich wieder aufatmen. Dazu bearbeitet der Freizeitgärtner den grünen Teppich nacheinander in Längs- und Querrichtung. Die Schnitttiefe des Vertikutierers ist dabei abhängig vom Zustand des Rasens: Bei leichtem Moos reichen drei Millimeter, bei großen Problemzonen können es auch fünf Millimeter sein. Den gelockerten Rasenfilz kann man anschließend von den Flächen abharken.

Nach dem Vertikutieren braucht die Fläche vor allem Ruhe. Mithilfe diverser Rasenpflege-Produkte kann der Gartenbesitzer das Grün bei der Regeneration unterstützen.

Kräftiges Wachstum unterstützen

Mit Kombi-Produkten zur Rasenpflege können in einem Arbeitsgang gleichzeitig Nährstoffe, Humus, Sand und Mikroorganismen aufgebracht werden, um die Gräser mit allem Notwendigen zu versorgen. Wer besonders schwere und dichte Böden hat, kann zum Lüften zusätzlich Rasensand ausbringen. Feine und schonend aufgedüngte Rasenerde etwa ist auch gut geeignet, um neues Saatgut auf kahlen Stellen beim Keimen zu unterstützen. Dazu kann man den Samen vor dem Aussäen direkt mit der Erde vermischen und erst dann auf der Rasenfläche verteilen. Die nachgesäten Bereiche sollten gut gewässert und regelmäßig feucht gehalten werden. ‘

Die passenden Produkte für die Rasenpflege sind in Gartencentern und Baumärkten erhältlich. Die Experten dort können zudem viele weitere Tipps für eine dichte und gesunde Rasenfläche geben.  djd

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