Haushalt

Virenfreies Zuhause – Putzen ohne chemische Reinigungsmittel

Eine grüne Flasche auf einem violetten Hintergrund.
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Chemische Reinigungsmittel sind nicht immer die Lösung zu einem virenfreien Zuhause.

Besonders in Zeiten, zu denen sich ein Virus breitmacht, möchte man sein Zuhause besonders sauber wissen. Oftmals ist da der Griff zu aggressiven Mitteln nicht weit

Das Coronavirus und seine Mutationen hält uns immer noch auf Trapp. Da greift man gerne mal zu aggressiven Reinigungsmitteln, um sicherzugehen. Das muss aber gar nicht sein. Eigentlich reicht schon ein einfaches Mittel. Wir verraten welches.

Putz-Tipp: So wird Ihr Zuhause virenfrei  

Zur Haushaltsreinigung bedarf es eigentlich nicht viel. Auch um besondere Viren, wie das Coronavirus „wegzuputzen“,  werden beim Putzen keine aggressiven Reinigungsmittel benötigt. Und ja, auch das Desinfektionsmittel bleibt hier im Schrank. „Alles, was man braucht, um das neuartige Coronavirus abzutöten, ist etwas gute, altmodische Seife und Wasser“, so der Professor für Gesundheitswissenschaften Jagdish Khubchandani, gegenüber freundin.de

Tatsächlich reicht diese Kombination völlig aus. Schlicht, weil das Virus mit einer Fettmembran ummantelt ist, die sich durch die Seife auflöst. Also kann zum virenfreien Putzen ruhig zu Spülmittel, Handseife oder auch Waschmittel gegriffen werden. 

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Virenfreier Haushalt: Helfen auch andere Reinigungsmittel?

Über Hausmittel, wie Essigreiniger gibt es leider keine Berichte, im Kampf gegen das Virus. Aggressive Mittel, die die Wirkstoffe Natriumhypochlorit (Bleichmittel), Ethanol, Wasserstoffperoxid oder Isopropylalkohol enthalten, reinigen da schon besser. Allerdings können diese aufgrund ihrer aggressiven Wirkung nicht auf allen Oberflächen angewandt werden. Weiterhin empfehlenswert bleibt also: Händewaschen mit Wasser und Seife. Dann bleibt Ihnen das Virus und seine Mutationen eventuell vom Hals. 

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Putz-Tipp: Wie Sie das Smartphone sauber halten

Wussten Sie, dass laut TÜV mehr als 100 Keime und Bakterien auf unseren Smartphones lungern? Ganz schön eklig, oder? Da lohnt es sich durchaus, das Gerät hin und wieder zu reinigen. Wie Chip.de verrät, gibt es dazu auch eine genaue Anleitung. Diese Dinge werden benötigt:

  • Mikrofasertuch
  • Hygiene-Spray ohne Alkohol
  • Wattestäbchen

Und so gehen Sie vor

  • Sprühen Sie etwas von dem Hygienespray auf das Mikrofasertuch. Wischen Sie dann, langsam und in kreisenden Bewegungen über das Smartphone.
  • Und auch die Handyhülle kann damit gereinigt werden. 
  • Die Wattestäbchen werden benötigt, um auch die Anschlüsse von Staub und anderem Schmutz zu befreien. Selbstverständlich wird hier keine Flüssigkeit benötigt. Seien Sie aber vorsichtig. Die Watte von den Stäbchen sollte besser nicht in den Löchern hängen bleiben. 

Vergessen Sie nicht, dass Sie das Smartphone vermutlich mehrmals am Tag in die Hand nehmen. Daher ist auch hier wieder wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Dann kommen auch weniger Keime auf das Gerät. (swa)


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Reicht sauber oder muss es rein sein?

Hygiene-Hysterie? Falsch verstandene Sauberkeit kann ungesund sein. Wichtig ist zu erkennen, wo und wann welcher Schmutz gefährlich sein kann. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Hygiene-Hysterie? Falsch verstandene Sauberkeit kann ungesund sein. Wichtig ist zu erkennen, wo und wann welcher Schmutz gefährlich sein kann. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Hanne Tügel ist Wissenschaftsjournalistin und Autorin des Buches "Sind wir noch ganz sauber?". Foto: Hanne Tügel/dpa-tmn
Hanne Tügel ist Wissenschaftsjournalistin und Autorin des Buches «Sind wir noch ganz sauber?». Foto: Hanne Tügel/dpa-tmn © Hanne Tügel
Statt mit viel Chemie den Flecken zu Leibe zu rücken, raten Experten zu einem dosierten Einsatz. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Statt mit viel Chemie den Flecken zu Leibe zu rücken, raten Experten zu einem dosierten Einsatz. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Bernd Glassl ist Bereichsleiter Haushaltspflege im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Foto: Franziska Gabbert
Bernd Glassl ist Bereichsleiter Haushaltspflege im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert
Hanne Tügel: Sind wir noch ganz sauber? - Klüger mit Schmutz umgehen, gesünder leben, der Umwelt helfen, Verlag Edel Books, 2019, 288 Seiten, 17,95 Euro, ISBN: 978-3841906564. Foto: Edel Books/dpa-tmn
Hanne Tügel: Sind wir noch ganz sauber? - Klüger mit Schmutz umgehen, gesünder leben, der Umwelt helfen, Verlag Edel Books, 2019, 288 Seiten, 17,95 Euro, ISBN: 978-3841906564. Foto: Edel Books/dpa-tmn © Edel Books

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