Gärtnern im Herbst

Vor dem Frost den Knollensellerie ernten

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Knollensellerie muss vor dem ersten Frost geerntet werden, sonst erfriert er im Boden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Knollensellerie ist ein beliebtes Gemüse der regionalen Herbstküche. Ob er genießbar und haltbar ist, hängt davon ab, wann und wie er geerntet wird. Auch bei der Lagerung gibt es einiges zu beachten.

Berlin (dpa/tmn) - Seine dicken Knollen passen bestens in den Herbsteintopf und sollten bald geerntet werden: Knollensellerie (Apium graveolens var. rapaceum) muss vor den ersten Frösten aus dem Beet, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Da die Knollen zum Teil über dem Boden stehen, werden sie nicht durch das Erdreich vor der Kälte geschützt und können einfrieren. Beim Ernten sollten Hobbygärtner darauf achten, die Knollen und die Herzblätter auf keinen Fall zu beschädigen. Sonst fault das Gemüse schnell.

Der BDG rät daher, zum Ernten eine Grabegabel zu benutzen. Mit dieser sticht man tief unter die Knolle, hebt sie an und drückt sie vorsichtig aus dem Beet. Die Erde kann abgeklopft werden, etwas Erde an den Knollen verlängert jedoch die Haltbarkeit. Wer den Sellerie länger lagern möchte, sollte dafür eine Kiste mit feuchtem Sand in einem kühlen Keller nutzen. Auch eine Erdmiete im Garten ist gut geeignet.

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