Wärme und Strom aus Gülle

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Pflanzen liefern Energie: Auch die Zuckerhirse hat viel Potenzial.

Neben Scheitholz, Hackschnitzeln und Pellets gibt es weitere Energieträger, die zur so genannten Biomasse gehören und mit denen man Wärme oder Strom erzeugen kann.

So gibt es gerade im ländlichen Raum immer mehr Biomassekraftwerke. Darin werden neben Pflanzenabfällen auch Tierkot und -urin verwertet und durch biochemische Prozesse Strom und Wärme erzeugt. Diese Energie wird meist über ein Nahwärmenetz an verschiedene Haushalte verteilt. Das Bioenergiedorf Jühnde im Landkreis Göttingen ist ein gutes Beispiel dafür, wie leistungsfähig Biomasse ist.

Derzeit gibt es zahlreiche Planungen von Kommunen und privaten Betreibern, kleinere Biomassekraftwerke in der Region zu errichten. Bereits jetzt hat die Bioenergie an den erneuerbaren Energien in Hessen den größten Anteil und nach Meinung von Fachleuten auch das größte Entwicklungspotenzial. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.biomasse- hessen.de. (nh)

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