Die Wärme der Toskana eingefangen

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Die unglaublich schöne, erhaben Lage auf dem Hang mit unverbaubarer Sicht war es, die die Bauherren schnell von dem Baugrundstück in Ahnatal Heckershausen überzeugt hat.

Ein Stück Toskana in Ahnatal-Heckershausen

Schon 15 Jahre zuvor hatten Ulrich und Ute Evers in Heckershausen gebaut. Mit der Zeit fehlte ihnen allerdings ein Gästezimmer mit

einem eigenen Bad. Außerdem wäre ein altersgerechter Umbau des Hauses schwierig geworden. „Unsere Vorstellung war es, unser Haus fürs Leben zu bauen, in dem wir im Bedarfsfall auch auf einer Ebene wohnen können“, so Ulrich Evers. Und dieser Anspruch wurde konsequent umgesetzt. Wenn auch das Grundstück durch den Hang und einem langgezogenen Knick eine besondere Herausforderung an den Architekten stellte. Um die gesamte Größe des Grundstücks nutzen zu können, wurde der Hang durch vier Meter hohe Stützmauern ebenerdig gemacht. Einen festen Stand bekam das Haus durch ein Kalk-Schotter-Bett und eine Schwedenplatte, die etwa drei Mal so dick ist, wie eine normale Bodenplatte.

Mediterraner Stil als Vorbild

„Wir wollten unbedingt ein warmes Haus“, so Bauherrin Ute Evers: „Ein puristischer, kühler Stil passt einfach nicht zu uns.“ Und diese Wärme ist es, die schon von außen auffällt. Die bunte von Beige- und Terrakottatönen bestimmte Klinkerfassade mit dem Zeltdach erinnert an den mediterranen Baustil der Toskana. Der Haupttrakt des Hauses ist im Stadtvillenstil mit zwei Vollgeschossen gebaut. Auf der einen Seite schließt sich der eingeschossige Anbau mit dem Gästebereich an und auf der anderen Seite die Garage, die direkt vom Haus aus betreten werden kann.

Hell und freundlich ist der großzügige Eingangsbereich, in dem die Gäste mit einem lodernden Kaminfeuer empfangen werden. Daran an schließt sich der Wohnbereich mit offener Küche und dem Essplatz, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Herkules genießen kann. Auch hier zieht sich das Thema mediterrane Wärme durch. Bodentiefen Fenster lassen durch die optimale Südausrichtung des Hauses viel Licht herein. Die reduzierte Einrichtung aus hochwertigen Materialien vermittelt mit dem hellen Fließenboden und der großen Raumhöhe von 2,85 Metern eine besondere Großzügigkeit. Die Massivholzdecke ist im ganzen Haus zu finden und gibt dem Haus eine angenehme Gemütlichkeit. Passend dazu ist auch die offene Küche aus warmen Massivholz gefertigt. Bei so viel optischer Wärme spendet der Kachelofen fühlbare Wärme. Durch eine elektronische Steuerung füllt er zusätzlich auch den Heizungsspeicher.

Eigener Gästebereich

Durch die Diele erreicht man den Gästetrakt mit eigenem Bad und Terrassenzugang. „Wenn uns im Alter das Treppensteigen zu beschwerlich werden sollte, können wir hier unser Schlafzimmer einrichten“, so Ulrich Evers: „Deshalb haben wir auch auf breite Türen geachtet und die Bäder barrierefrei geplant.“ Momentan befindet sich das großzügige Schlafzimmer im Obergeschoss des Hauses. Hier haben sich die Bauherren auf der Galerie einen Arbeitsbereich mit einem herrlichen Fernblick eingerichtet. Das Schlafzimmer hat einen begehbaren Kleiderschrank und einen direkten Zugang zum mediterranen Bad. „Jeden Morgen wachen wir hier mit dem Sonnenaufgang auf“, so Ute Evers. Schon in der Bauplanung wurde die genaue Ausrichtung des Bettes gen Osten beachtet, so fängt jeder Tag gut an. Angeschlossen an das Schlafzimmer ist ein kleiner Balkon, der gerade im Sommer ein schattiger Lieblingsplatz geworden ist. „Wir hatten viele Ideen für unser Haus. In ständiger Abstimmung mit dem Architekten ist es genauso geworden, wie wir es haben wollten“, freuen sich die Bauherren. Froh sind die beiden auch über die Entscheidung für das Bauen mit vielen Handwerkern aus der Region, teilweise auch direkt aus Ahnatal. Alle Gewerke haben qualitativ hochwertig gearbeitet und sind auch heute noch im Bedarfsfall schnell erreichbar.

Von Sandra Hübner

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