Schuppen als Anzeichen

Wärme und Stürme begünstigen Vermehrung des Buchdruckers

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Ein Borkenkäfer, zu denen auch der Buchdrucker gehört, befällt vor allem vorgeschädigt oder abgestorbene Bäume. Foto: Matthias Hiekel/Symbolbild

Gartenbesitzer aufgepasst: Gerade jetzt, wo Unwetter drohen und die letzten Tage sehr warm waren, droht ein Befall des Buchdruckers. Besonders beliebt sind vorgeschädigte oder absterbende Bäume.

Bonn (dpa/tmn) - Stehen Fichten im Garten, können diese einen Schädling anlocken: Den sogenannten Buchdrucker. In der Regel befällt der Käfer zwar nur vorgeschädigte, absterbende oder gerade abgestorbene Bäume.

Doch nach schweren Stürmen, wenn er besonders viele verwundete Bäume findet, vermehrt sich der Schädling oft massenhaft. Und dann sind auch gesunde Bäume vor seinem Befall nicht sicher, informiert der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Auch sehr warme Jahre begünstigen das Wachstum des Käfers, der aus der Unterfamilie der Borkenkäfer stammt. Dann kann es sogar drei Generationen in einem Jahr geben - sonst sind es oft nur zwei.

Meist beginnt der Befall unterhalb des Kronenansatzes. Deutliche Anzeichen dafür sind Borkenschuppen oder Bohrmehl am Fuß des Stammes. Betroffene sollten rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen - der Käfer kann sogar ganze Wälder zum Aussterben bringen. Die Larven fressen zwei bis dreiarmige Gänge mit Querabzweigungen in die Rinde. Sie erinnern an aufgeschnittene Lettern aus dem Buchdruck - daher der Name des Schädlings.

aid-Ratgeber: Borkenkäfer an Nadelbäumen (kostenpflichtig)

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