Die Walnuss duftet sich den Weg frei

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Nicht jeder kann mit ihr: Die Walnuss produziert K.o.-Tropfen, die sich bei Kontakt mit Sauerstoff im Boden in Juglon verwandeln.

Auch Pflanzen wissen sich zur Wehr zu setzen. Mit Duftstoffen machen sie Konkurrenten wehrlos. Wal- und Schwarznuss haben ganz besondere K.o.-Tropfen entwickelt.

Die Walnuss (Juglans regia) und vor allem ihre Schwester, die Schwarznuss (Juglans nigra), setzen andere Gewächse mit einer Art K.o.-Tropfen außer Gefecht. Blätter und grüne Nussschalen horten besonders viel von diesem wasserlöslichen narkotisierenden Stoff, der vom Regen in die Erde ausgewaschen und auch von den Wurzeln ausgeschieden wird.

Nachtschattengewächse gedeihen nicht

Kommt er im Boden mit Sauerstoff in Kontakt, verwandelt er sich in Juglon. Dieses reichert sich in der Erde an. Es lässt Tomatenpflanzen welken und hindert Kiefern, Birken und Linden am Keimen. Nachtschattengewächse wie Tomate, Kartoffel, Aubergine und Paprika reagieren sehr empfindlich auf Juglon, die Blätter vergilben und die Pflanze lässt die „Flügel“ hängen.

Möhren, Brombeeren und Veilchen beeindruckt der Nuss-Duft nicht. Das Wiesen-Rispengras (Poa pratensis), eines der häufigsten Gräser Europas, gedeiht im Dunstkreis der Walnuss sogar besonders gut.

(Quelle: kraut&rüben)

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