Das Wandelröschen: Bekommt schnell Sonnenbrand

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Das Wandelröschen hat bunte Blüten. Denn diese ändern mit der Zeit ihre Farbe. Foto: Andrea Warnecke

Langsam an die Sonne gewöhnen: Damit das Wandelröschen seine Farben nach dem Blühen auch tatsächlich wechselt, müssen Hobbygärtner behutsam mit ihrer Kübelpflanze umgehen. Wie genau, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde.

Berlin (dpa/tmn) - Das Wandelröschen (Lantana camara) macht seinem Namen alle Ehre: Die Blüten der buschigen Kübelpflanze wandeln nach dem Aufblühen ihre Farbe. Oft starten sie in Gelb oder Orange und verfärben sich langsam zu Rot oder Violett.

Damit Hobbygärtner das erleben, sollten sie aber die Tropenpflanze langsam an die Sonne zu gewöhnen. Sonst bekommen ihre Blätter nämlich schnell Sonnenbrand, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Einmal eingewöhnt hat die Pflanze aber nichts gegen einen sehr sonnigen Standort einzuwenden - ganz im Gegenteil.

Ausgiebiges Sonnenbaden macht jedoch durstig und hungrig. Das Wandelröschen muss der Gärtner deshalb gleichmäßig feucht halten. Und einmal pro Woche dürfe es eine Düngergabe bekommen, erklärt der BDG. Aber gerade Trockenheit nimmt die Blume übel, einmal welke Blätter erholen sich nur schwer.

Wenn im Oktober die lange Blütezeit der prächtigen Kübelpflanze zu Ende geht, sollte sie auch ins Winterquartier im Haus umzuziehen. Bei fünf bis zehn Grad und etwas Wasser einmal in der Woche fühlt sie sich wohl.

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