Heim und Küche

Wasserkocher entkalken – mit Gurkenwasser und anderen Hausmitteln

Für gewöhnlich wird ein Wasserkocher mit Essig als Hausmittel entkalkt. Doch es gibt auch außergewöhnliche Mittel zur Reinigung. Lesen Sie hier welche.

Je nach Wasserhärte in Ihrer Region ist das Wasser mehr oder weniger kalkhaltig. Das macht sich nicht nur im Badezimmer, sondern auch in der Küche bemerkbar. So haben Sie nicht nur mit Verkalkungen in der Dusche oder dem Wasserhahn zu kämpfen. Auch ein verkalkter Wasserkocher rundet das unschöne Bild ab. Übrigens könnte das kalkhaltige Wasser der Grund für Ihre verwelkten Zimmerpflanzen sein – hier erfahren Sie mehr darüber. Um den Kalk aus dem Wasserkocher zu entfernen, wird für gewöhnlich zu speziellem Entkalker oder eben auch auf Essig zurückgegriffen. Doch haben Sie je darüber nachgedacht, den Wasserkocher mit Fluorid-Zahnpasta auszuwischen? Wir erklären dieses kuriose Reinigungsmittel und haben noch weitere Tricks für das Entkalken des Wasserkochers parat.

Der Wasserkocher sollte regelmäßig entkalkt werden. Wir verraten Ihnen einige Tipps zur Reinigung.

Wasserkochen entkalken – kuriose Reinigungsmittel

Um den Wasserkocher von Kalk zu befreien, gibt es durchaus kreative Reinigungsmittel. Wir haben Ihnen drei davon zusammengetragen:

  • Gurkenwasser: Klingt erstmal komisch – aber durch die Zitronensäure im Gurkenwasser wird der Kalk gelöst. Um den Trick anzuwenden, mischen Sie etwas Gurkenwasser mit Leitungswasser. Lassen Sie die Mischung aufkochen und spülen Sie den Wasserkocher anschließend mehrfach aus. Nicht vergessen auch die Außenfläche gut abzuwischen.
  • Fluorid-Zahnpasta: Um die Kalkablagerung im Wasserkocher auszuwischen, können Sie etwas Zahnpasta zur Hand nehmen. Geben Sie einen Klecks auf einen Schwamm. Nun können Sie die Innenseiten damit schrubben. Der Kalk sollten sich dadurch lösen. Abschließend gut ausspülen und den Wasserkocher mit klarem Wasser auskochen. Schließlich soll das Tee-Wasser nachher nicht nach Zahnpasta schmecken.
  • Coca-Cola: Auch Cola ist eine Geheimwaffe um Kalk zu entfernen. Die Kohlensäure hilft, die Ablagerungen zu lösen. Füllen Sie daher den Wasserkocher zur Hälfte mit dem Süßgetränk. Lassen Sie es aufkochen und spülen Sie den Wasserkocher abschließend gut aus. Auch hier gerne nochmal klares Wasser aufkochen lassen, um den Cola-Geschmack zu entfernen.

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Hausmittel zum Wasserkocher entkalken

Neben Bio-Entkalker aus der Drogerie, wird oft auch Essig zum Entkalken angewandt. Hierzu geben Sie einen Spritzer in den Wasserkocher und mischen etwas Wasser dazu. Lassen Sie das Gemisch aufkochen und spülen Sie den Wasserkocher anschließend ordentlich aus. Eventuell lohnt es sich auch, ihn nochmals mit klarem Wasser aufkochen zu lassen. Der Trick sollte bekannt sein. Ein weiteres Hausmittel ist Zitrone. Gehen Sie wie bei der Behandlung mit Essig vor und mischen Sie die Zitrone mit etwas Wasser. Alles aufkochen lassen und den Wasserkocher abschließend gut ausspülen und abwischen. Zu guter Letzt können Sie auch Natron nehmen. Das Pulver bewirkt schließlich nicht nur bei verstopften Abflüssen wahre Wunder. Geben Sie dafür ein paar Teelöffel des Natronpulvers in den Wasserkocher und mischen Sie wieder Wasser mit hinzu. Auch hier wieder nach einer kurzen Einwirkzeit aufkochen lassen. Zum Schluss wird der Wasserkocher gut ausgespült und sauber gewischt. (swa)

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Je dicker die Eisschicht, desto höher ist der Energieverbrauch des Tiefkühlschranks. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Je dicker die Eisschicht, desto höher ist der Energieverbrauch des Tiefkühlschranks. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © Robert Günther
Zum Eis entfernen kein Messer verwenden, sondern allerhöchstens einen Holzlöffel. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Zum Eis entfernen kein Messer verwenden, sondern allerhöchstens einen Holzlöffel. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © Robert Günther
Dr. Bernd Glassl arbeitet als Leiter im Bereich Haushaltspflege beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW). Foto: Gerhard Hirsch/IKW/dpa-tmn
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Die Gummidichtung an der Kühlschranktür ist ein beliebter Platz für Bakterien und Keime - besser öfters mit Spüli-Lösung oder verdünntem Hygienereiniger abwischen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Die Gummidichtung an der Kühlschranktür ist ein beliebter Platz für Bakterien und Keime - besser öfters mit Spüli-Lösung oder verdünntem Hygienereiniger abwischen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Wenn etwas ausläuft, besser den Schmutz umgehend entfernen, damit sich keine schädlichen Bakterien oder Schimmelpilze ansiedeln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wenn etwas ausläuft, besser den Schmutz umgehend entfernen, damit sich keine schädlichen Bakterien oder Schimmelpilze ansiedeln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Claudia Oberascher ist Projektleiterin der Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Foto: BDEW/dpa-tmn
Claudia Oberascher ist Projektleiterin der Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Foto: BDEW/dpa-tmn © BDEW

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