Waschmittel, Gradzahl & Co.

Grauschleier ade: So waschen Sie weiße Wäsche

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Auf weißer Wäsche bildet sich schnell mal ein Grauschleier. Hier erfahren Sie, wie Sie sie waschen müssen, um für Blütenreine zu sorgen.

Weiße Wäsche soll möglichst lange auch so bleiben: Deshalb müssen Sie beim Waschen auf ein paar Dinge zu Waschmitteln, Programm & Co. achtgeben.

Weiße und helle Kleidung ist besonders toll für den Sommer, da sie uns nicht so schnell ins Schwitzen bringt. Und auch abseits davon ist es nach wie vor eine beliebte Farbe für Hemden und Blusen, die zu besonderen Anlässen getragen werden. Nicht zu vergessen, für Bettwäsche und Handtücher. Damit die weiße Wäsche aber auch so bleibt, sollten Sie diese regelmäßig und vor allem korrekt waschen.

Hier erfahren Sie alles, was Sie zu Waschmittel, Programm, Temperatur und Hausmitteln wissen müssen.

Vor dem Waschen: Wäsche sortieren

Damit die weiße Wäsche gar nicht erst einen Grauschleier oder farbige Streifen bekommt, müssen Sie die Wäsche richtig sortieren. Weiße und helle Wäsche sollte demnach immer von Buntwäsche oder dunkler Kleidung getrennt werden. Aber nicht nur aufgrund der Farben sollten Sie auf unterschiedlichen Wäschestapeln landen. Weiße Wäsche darf mit ein wenig aggressiveren Mitteln gewaschen werden als dunkle Wäsche.

Weiße Wäsche waschen: Dieses Waschmittel sollten Sie verwenden

Für die Wäsche von heller Kleidung oder Stoffen wird in der Regel Vollwaschmittel empfohlen. Darin sind zum einen Tenside enthalten, die Ölflecken und Fetten den Kampf ansagen, zum anderen Enzyme, die eiweißhaltige Flecken wie Blut entfernen. Informieren Sie sich jedoch vorher, ob das Material für Vollwaschmittel geeignet ist - denn nicht jedes Textil hält diesen Mitteln stand. So sollten Sie zum Beispiel Seide - selbst wenn sie weiß ist - lieber mit einem speziellen Seidenwaschmittel waschen. Für andere empfindliche Materialien sind Fein- oder Buntwaschmittel geeignet.

Abgesehen davon ist das Vollwaschmittel ein guter Reiniger für weiße Wäsche: Viele davon arbeiten nämlich mit Bleichmitteln und optischen Aufhellern, die die weiße Wäsche blütenrein halten und den hässlichen Grauschleier entfernen. Aufgrund dessen sollten Sie Vollwaschmittel auch von Buntwäsche fernhalten: Die Farben könnten dadurch verblassen.

Achten Sie zudem stets auf die richtige Dosierung des Waschmittels. Sie entscheidet meist darüber, ob die Wäsche auch wirklich sauber wird. Ziehen Sie dafür die Hinweise auf der Verpackung zurate: Dort erhalten Sie Informationen über die richtige Menge Waschmittel je nach Wasserhärte, Wäschemenge und Verschmutzungsgrad.

Erfahren Sie hier, was Sie beim Waschen der Bettwäsche wissen sollten.

Temperatur: Bei wieviel Grad muss weiße Wäsche gewaschen werden?

In der Regel sollten Sie weiße Wäsche bei mindestens 60 Grad waschen, damit die Bleichmittel im Vollwaschmittel ihre Wirkung entfalten können. Jedoch müssen Sie auch verschiedene Materialien unterschiedlich behandeln. Die meisten Handtücher, Geschirrtücher und Schlafanzüge sowie Bett- und Unterwäsche lässt sich zwischen 40 und 90 Grad waschen.

Empfindliches Material, das für Hemden und Blusen verwendet wird, braucht meist eher ein schonenderes Programm bei rund 30 Grad oder Handwäsche mit einem Fein- oder Buntwaschmittel. Dazu gehören zum Beispiel Kleidungsstücke aus Leinen und Synthetik.

Beachten Sie allerdings immer zuerst die Herstellerangaben, was das Waschen angeht. Am Etikett ist vermerkt, um welches Textil es sich handelt und welche Temperatur sich am besten dafür eignet. Nach diesen Angaben sollten Sie sich richten.

Auch interessant: So waschen Sie die Daunendecke ohne Verklumpungen.

Einstellung: Bei diesem Programm bleibt weiße Wäsche rein

Auch bei der Wahl des Programmes sollten Sie auf die Art des Textils achten. Baumwolle und Leinen halten eine Wäsche im Normalwaschgang bei 60 Grad in der Regel gut aus, Unterwäsche, Handtücher und Bettwäsche können sogar bei 95 Grad in der Kochwäsche gewaschen werden.

Für Wolle und Seide warten moderne Waschmaschinen oft schon mit einem eigenem Waschgang auf, den Sie benutzen können. Ansonsten waschen Sie empfindliche Stoffe im Schonwaschgang bei nicht mehr als 30 Grad oder gar nur mit Handwäsche. Beachten Sie auch hier die Herstellerangaben auf dem Etikett.

Kann weiße Wäsche mit Natron gewaschen werden?

Natron können Sie bei der Vorwäsche mit kaltem Wasser austesten: Es sorgt dafür, dass weiße Wäsche strahlend bleibt. Am nützlichsten ist es jedoch wahrscheinlich als Geruchsneutralisator. Geben Sie etwa 50 Gramm davon in das Waschmittelfach und lassen Sie die Maschine bei 60 Grad mit der geeigneten Wäsche durchlaufen. Danach wird die Kleidung und auch die Waschmaschine wieder angenehm duften.

Lesen Sie hier mehr darüber, wie Sie die Waschmaschine mit simplen Hausmitteln reinigen.

Backpulver: Was bringt das Hausmittel bei weißer Wäsche?

Schon einmal von dem Tipp gehört Backpulver zum Waschmittel hinzuzugeben? Angeblich sorgt es zusammen mit einer Prise Salz für strahlend weiße Wäsche. Allerdings rät Prof. Lutz Vossebein von der Öffentlichen Prüfstelle für das Textilwesen in Mönchengladbach laut NDR davon ab: "Backpulver hat keinen Bleicheffekt." Dann lieber beim Vollwaschmittel bleiben.

Lesen Sie hier, wie Sie schwarze Wäsche beim Waschen vor dem Ausbleichen retten. Oder: Darum ist ein Weichspüler oft völlig unnötig.

fk

Diese Wasch-Tipps von Oma haben ausgedient

Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie? © pixabay
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel. © pixabay
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült.  Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig.
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig. © pixabay
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden.
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden. © pixabay
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel.
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel. © pixabay
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung.
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung. © pixabay
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine.
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine. © pixabay
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche.
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche. © pixabay
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche, doch er kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler.
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche, doch er kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler. © pixabay
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Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie? © pixabay

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