Weniger Immobilien zwangsversteigert

Hamburg/Ratingen - Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert. Auch für die zweite Jahreshälfte sieht es laut dem Fachverlag Argetra positiv aus.

Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien hat sich im ersten Halbjahr 2011 deutlich verringert. Mit 39 000 Terminen wurden 10,3 Prozent weniger anberaumt als noch im Vorjahreszeitraum, wie der Fachverlag Argetra am Freitag in Ratingen mitteilte. Die Summe der Verkehrswerte ging um 15,6 Prozent auf 6,08 Milliarden Euro zurück. Auch für die zweite Jahreshälfte rechnet Argetra-Geschäftsführer Axel Mohr mit weiter rückläufigen Zahlen. Positive Konjunkturaussichten mit mehr Beschäftigung machten dies möglich.

Lediglich im Saarland (3,9 Prozent) und in Bremen (6,8 Prozent) legten die Versteigerungstermine demnach zu. In den Stadtstaaten Hamburg (minus 22 Prozent) und Berlin (minus 28 Prozent) nahmen sie am stärksten ab.

Je ein Drittel der unter den Hammer kommenden Objekte sind Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser. Ein Viertel entfällt auf Gewerbe sowie Geschäftshäuser. Der Fachverlag wertet die Termine an rund 500 deutschen Amtsgerichten aus.

dpa

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