Winterjasmin wächst am besten in Fensternähe

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Mit Regentropfen bedeckter Winterjasmin. Foto: Alexander Heinl

Es kann dieser Tage sehr trüb sein. Da hilft ein bisschen Farbe. Der Winterjasmin zum Beispiel. Er hat jetzt seinen großen Auftritt.

Berlin (dpa/tmn) - Der Winterjasmin blüht zu einer kargen Zeit: Wenn im Garten die Natur von Dezember bis in den April hinein in tiefem Schlaf liegt, zeigen sich die zahllosen, hellgelben Blüten des schlanken Strauchs.

Trotz dieser ungewöhnlichen Blütezeit ist der Jasminum nudiflorum anspruchslos, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Besonders viel haben Gartenbesitzer natürlich davon, wenn der Winterjasmin in Fensternähe gedeiht. Dann sehen sie die bis zu zwei Zentimeter großen Blüten gut, die sich lange vor dem Blattaustrieb bilden. Darauf geht übrigens der Gattungsname nudiflorum zurück, was sich mit nacktblühend übersetzen lässt.

Ist es länger frostig, erfrieren die Blüten. Allerdings müssen sich Gärtner darüber keine Sorgen machen: Die Knospen sind widerstandfähig, ihnen genügt ein wenig Sonnenschein, um die nächste Blütengeneration hervorzubringen. Die Pflanze aus dem fernen China mag so ziemlich jeden einigermaßen nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Ideal ist ein geschützter Platz, der sonnig und warm ist.

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