Wissen für Gärtner:

Zum 24. Juni treiben Gehölze stark aus

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Hellgrün schimmern die frischen Blätter einer Buche. Zum Johannistag kommen oft neue Triebe.

Wenn die Bäume jetzt noch einmal zu sprießen anfangen und sich der Garten in ein saftiges Grün kleidet, dann weil der Johannistag gerade eine zweite Wachstumsphase eingeläutet hat.

Berlin - Um den 24. Juni herum legen einige Pflanzen im Garten noch einmal ordentlich zu: Über den dunklen Blättern der Gehölze bilden sich nun frische Blätter und neue Zweige.

Vor allem Eichen, Birken, Weiß- und Rotbuchen sowie viele Ahornarten und einige Koniferen zeigen den zweiten Jahrestrieb um den Johannistag herum, erklärt der Bund deutscher Baumschulen in Berlin. Ihr Stoffwechsel verstärkt sich, was für Hobbygärtner mehr Pflege bedeutet. Denn die Pflanzen verlangen nun eine besonders gute Versorgung mit Wasser und Nährstoffen.

Mit dem Johannistag am 24. Juni erinnert die Kirche an den Geburtstag von Johannes, dem Täufer. Es gibt Johannisfeuer und -feste. Aber auch einige Bauernregeln beschäftigen sich mit dem Tag und vor allem den Auswirkungen auf die Wetterprognose: "Wie's Wetter am Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar" lautet eine althergebrachte Regel, eine andere "Regen am Johannistag, nasse Ernte man erwarten mag". Aber die Zeit zwischen dem 21. Juni mit der Sommersonnenwende und dem 24. Juni ist auch der Beginn des Saisonendes: "Johannis tut dem Winter wieder die Türe auf."

dpa

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