Bodendecker wie Gedenkemein, Elfenblume und Immergrün breiten sich zuverlässig aus

Hier wächst kein Gras: Stauden für Problemzonen

Genügsamer Bodendecker: Das weiße Immergrün (Vinca minor „Alba“).
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Genügsam: Das weiße Immergrün (Vinca minor „Alba“).

Für dunkle, trockene Gartenbereiche, in denen sprichwörtlich kein Gras wächst, sind neben Schattenstauden teppichbildende Bodendecker die beste Lösung. Diese erobern nicht nur jedes Gelände mit Blattgrün und reizvollen Blüten, sondern tragen auch dazu bei, die rare Feuchtigkeit im Boden zu speichern.

Neben dem bekannten (aber nicht immer beliebten) Gemeinen Efeu (Hedera helix) stehen das kleine Immergrün (Vinca minor), die Zwergmispeln (Cotoneaster), die Golderdbeere (Waldsteinie), verschiedene Storchschnabelarten (Geranium), das Dickmännchen (Pachysandra), die Elfenblume (Epimedium) und das Gedenkemein (Omphalodes) neben vielen anderen Arten zur Auswahl.

Zartblau: Das Gedenkemein (Omphalodes).

Sie sind allesamt winterharte Hungerkünstler und ihr Pflegeaufwand ist bescheiden. Anfangs sollte man sie noch gießen, aber dann sind sie einfach hart im Nehmen, bedecken eine Fläche rasch und geben Unkräutern kaum eine Chance. Zudem sorgt die oft wintergrüne, geschlossene Bodenbedeckung für einen natürlichen Wasserhaushalt und verbessert das Klima ums Haus, wobei auch unwegsames Gelände kein Problem darstellt.

Schattenkind: Die Elfenblume (Epimedium) blüht gelb.

Für schwierige Böden, Hänge oder steile Böschungen, die großflächig begrünt werden sollen, bieten Pflanzenprofis wie Helix in Kornwestheim sogar „Bodendecker am laufenden Meter“, also vorkultivierte Pflanzmatten, für sonnige, halbschattige und schattige Standorte an.

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