Anspruch auf Stellplätze

Wo Mieter ihre Fahrräder abstellen dürfen

+
Mieter dürfen ihre Fahrrad nicht überall parken. Foto: Rene Ruprecht/dpa

Wer in einem Mietshaus wohnt, kennt das Bild: Im Hof oder Durchgang stehen Fahrräder. Was Mieter wissen müssen, das ist nicht immer erlaubt.

Berlin (dpa/tmn) - Ein Mieter hat grundsätzlich keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter ihm einen bestimmten Fahrradstellplatz zur Verfügung stellt. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

In einigen Regionen Deutschlands müssen neue Gebäude jedoch mit ausreichend Fahrradstellplätzen ausgestattet sein. In diesen Fällen hat der Mieter auch einen Anspruch darauf, dass er diese nutzen kann. Der Vermieter darf die Anzahl der dort durch den Mieter abzustellenden Fahrräder jedoch auf ein angemessenes Maß beschränken.

Sollten Stellplätze im Keller oder im Außenbereich des Hauses vorhanden sein, dann muss der Mieter diese auch nutzen. Er darf sein Fahrrad dann nicht im Hausflur oder am Grundstückszaun abstellen, wenn der Vermieter dies untersagt hat. Das gilt selbst dann, wenn zwar kein Abstellplatz vorhanden ist, zu der Wohnung jedoch ein Kellerabteil gehört, das nur über eine Treppe zu erreichen ist.

Nur falls keine Stellplätze und auch sonst keine Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern vorhanden sind, darf der Mieter hierfür das Treppenhaus nutzen. Das Fahrrad darf aber niemanden behindern und keine Fluchtwege blockieren. Alternativ kann er sein Fahrrad dann auch auf seinem Balkon lagern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.