Gips-Platten binden Schadstoffe

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Gesundes Wohnen im Dachgeschoss leicht gemacht: Die neueste Generation von Gipsfaser-Platten kann Schadstoffe aus der Raumluft filtern und neutralisieren.

Eine spezielle Beschichtung von Gipsfaser-Platten kann unangenehme und gesundheitsschädliche Gerüche aus der Raumluft binden. So reinigt das neue Material nach Angaben des eco-Instituts die Wohnung.

Die ökologischen Qualitäten von Gipsfaser-Platten sind seit langem bekannt. Jetzt ist es gelungen, die Trockenbau-Platten weiter zu entwickeln. Das Ergebnis ist beeindruckend: Die neue Gipsfaser-Platte bindet Schadstoffe aus der Raumluft und führt so zu einem gesünderen Raumklima. Möglich wird dies durch eine spezielle werkseitige Beschichtung, mit der die Platte gesundheitsschädliche Stoffe wie Formaldehyd oder unangenehme Gerüche wie zum Beispiel. von Zigaretten aus der Raumluft filtert und neutralisiert.

Geeignet bei Renovierung und Neubau

Die Gipsfaser-Platten sind unter der Bezeichnung Fermacell greenline erhältlich und leisten einen aktiven Beitrag zur Wohngesundheit. Die Wirkung ist über viele Jahre aktiv. Die Platte ist sowohl beim Neubau als auch bei Renovierungen einsetzbar und auch für den Ausbau von Büros, Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern geeignet. Die Verarbeitung erfolgt wie bei herkömmlichen Gipsfaser-Platten.

Die Trockenbau-Elemente können wie normale Gipsfaser-Platten ohne Spezialwerkzeuge bearbeitet werden und auch die Mehrkosten halten sich in Grenzen. Werden bei einem Ausbau beispielsweise 120 Quadratmeter Gipsfaser-Platten verwendet, betragen die Mehrkosten etwa 210 Euro.

Technischer Leiter des eco-Institut bestätigt Wirkung

Die reinigende Wirkung der Gipsfaser-Platten wurde durch das unabhängige eco-Institut in Köln untersucht und bestätigt: "Die Wirkung von Fermacell greenline ist für die Bewohner deutlich erfahrbar. Die Schadstoffreduktion ist nicht allein im Prüflabor messbar, sie führt auch unter realen Bedingungen zu spürbaren Effekten beim Nutzer", so Dr. Hans-Ulrich Krieg, Technischer Leiter des eco-Instituts in Köln.(txn)

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