Mieter-Ratgeber

Wohnungsübergabe: Muss der Mieter nochmal putzen?

+
Vor der Wohnungsübergabe: Müssen Mieter nochmal putzen, wenn ihre ehemalige Wohnung schon seit zwei Wochen leersteht?

Was sind die Pflichten des Mieters vor dem Auszug? Wann genau geputzt und was rückgebaut werden muss, erklärt ein Experte des Eigentümerverbands Haus & Grund Deutschland.

Berlin - In vielen Mietverträgen steht, dass Mieter die Wohnung beim Auszug besenrein übergeben müssen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Mieter direkt vor dem Termin der Wohnungsübergabe Besen, Staubsauger und Putztuch schwingen muss.

Wenn er auszieht und die Wohnung vor der Übergabe zwei Wochen leer steht, muss er die Räume nicht nochmal putzen, solange sie sauber aussieht. "Der Mieter muss grobe Verschmutzungen entfernen", sagt Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland.

Mieter sind außerdem verpflichtet, die Wohnung in ihrem ursprünglichen Zustand zu übergeben. Wer also beispielsweise in der Küche oder im Flur Einbauten vorgenommen hat, muss diese rückbauen. "Außer Vermieter und Mieter haben vorher eine andere Vereinbarung getroffen", erklärt Happ.

Sollte der Vermieter mit dem Zustand der Wohnung nicht einverstanden sein, muss er dem Mieter zunächst die Chance geben, den Schmutz selbst zu beseitigen. Erst wenn sich der Mieter weigert, darf der Vermieter eine Reinigungsfirma beauftragen.

dpa/tmn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.